
Auf dem Boden liegt keine „weggeworfene“ Flasche einfach nur als Abfall herum – es handelt sich dabei um Harz, für das man bezahlt hat, um Zeit, die verloren ging, sowie um ein Heizprofil, das nicht richtig funktioniert. Wenn der Heiztunnel für die Vormodelle zu heiß oder zu kalt ist, spürt das der gesamte Fördervorgang. Wir haben Infrarotlampen mit individueller Länge entwickelt, damit solche Probleme vermieden werden und die Kontrolle wieder in Ihren Händen liegt.
Was technisch wichtig ist: Diese Emittenten sind für die speziellen Geometrien bei der Erwärmung der Vormodelle konzipiert. Sie nutzen Kurzwellen-Infrarotlicht, wodurch eine schnelle und reproduzierbare Reaktion möglich ist. Sie können die Länge der Lampen bis ins Millimeter genau festlegen – dadurch passt die Lampe problemlos in Ihren Heiztunnel, unabhängig davon, ob es sich um eine Maschine von Sidel, Krones, SIPA, Husky, SACMI oder Nissei ASB handelt. Die Standardausführungen sind für 120V/240V geeignet und verfügen über gängige Anschlüsse wie R7s. Die Leistung der Lampen entspricht dabei der Auslegung des jeweiligen Herstellers. Dadurch entsteht eine stabile Oberflächentemperatur, eine vorhersehbare Leistung sowie eine gleichmäßige Erwärmung der Vormodelle.
Warum das in der Praxis funktioniert: Durch die individuelle Anpassung der Länge der Lampen muss man nicht mehr mit Standardlampen kämpfen, die oft nicht richtig passen. Die Emittenten sitzen perfekt im Reflektor – dadurch wird die Energie genau dort abgegeben, wo sie benötigt wird. In der Praxis bedeutet das weniger Ausschuss aufgrund ungleicher Erwärmung, eine schnellere Aufwärmzeit sowie eine konstante Flaschenmasse. Zudem sinkt der Energieverbrauch, da die Emittenten nur dann arbeiten, wenn es nötig ist – und die Leistung bleibt dabei konstant. In Produktionslinien mit hohem Durchsatz konnten wir eine Reduzierung des Energieverbrauchs um 8–12% sowie eine Reduzierung der Zeit für den Austausch der Lampen um 20–30% erzielen – was sich positiv auf die Betriebszeiten auswirkt.
Ein paar Dinge, die man beachten sollte: Die richtige Länge der Lampe ist zwar wichtig, aber nicht alles. Auch der Zustand des Reflektors, die Temperatur der Anschlüsse sowie der Luftstrom im Heiztunnel spielen eine Rolle. Es müssen alle Abstände überprüft werden, und nach der Installation muss die Ausrichtung noch einmal überprüft werden. Wenn Ihre Linie hohe Temperaturen für schwere Flaschen erzeugt, sollten Sie mit einer kürzeren Lebensdauer der Emittenten rechnen und Ersatzteile bereithalten. Ein schneller thermischer Check nach der ersten Woche ist eine gute Lösung, um die optimalen Einstellungen zu finden.